Neues Bauen in Augsburg

Thomas Wechs - ein Vertreter der Bauhaus-Architektur der 1920er Jahre

Veranstaltungsart: Vortrag

"Sachlich, zweckmäßig und brauchbar soll Architektur sein, den Gesetzen der Schönheit nach alten Proportionsregeln folgen und an die Tradition gebunden sein, soweit sie dem Fortschritt nicht im Wege ist.“

Thomas Wechs (1893-1970)

Thomas Wechs wurde 1893 in Bad Oberdorf bei Hindelang geboren. Nach der Zimmermannslehre bei seinem Vater besuchte er die Bauschule in Augsburg und begann 1913 an der Technischen Hoch-schule in München ein Architekturstudium.

Mit zahlreichen Kirchenbauten wurde er ab den 1930er Jahren zum bedeutendsten Kirchen-baumeister der Diözese Augsburg (Maria-Hilf-Kirche in Stadtbergen; Don Bosco in Augsburg; Exerzitienhaus Sankt Paulus in Leitershofen etc.).

Einen Markstein in seinem Gesamtwerk bilden die Augsburger Wohnanlagen Schuberthof (1927/1928) und Lessinghof (1930/1931) mit Flachdach, Eckfenstern, Rundbalkon und übersichtlicher Raum-aufteilung.

Bei Wechs verbinden sich eine hohe gestalterische Eigenständigkeit, das Verwurzeltsein in der Tradition und eine wache Zeitgenossenschaft zu einem Gesamtwerk, das als das bedeutendste des 20. Jahrhunderts in Schwaben bezeichnet werden kann.

Thomas Wechs / Architekturmuseum Schwaben, Nachlass Thomas Wechs

Dr. Barbara Wolf

Referent/-in

Dr. Robert Schmucker

Leiter/-in

Akademisches Forum

Termin

28.06.2019 19:00

Kosten

€ 6,00

Veranstaltungsort

Haus Sankt Ulrich

Kappelberg 1
86150 Augsburg

Kontakt

Akademisches Forum